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Ernte im Tabakfeld

In Frankreich werden von 3.100 landwirtschaftlichen Betrieben 7.300 ha Tabak angebaut. Im Durchschnitt besitzt ein Tabakpflanzer zwischen einem und zwei Hektar Anbaufläche, mit Schwankungen je nach Region und Art des Tabaks.

Der Anbau beginnt Anfang März mit der Aussaat, entweder auf freiem Feld oder auf im Wasser schwimmenden Styroporplatten im Gewächshaus. Sobald die junge Pflanze zum Vorschein kommt und ausreichend groß ist, wird der Setzling Mitte Mai auf das Tabakfeld verpflanzt.

Mit Beginn des Sommers erreicht die Pflanze eine Höhe von 1,80 Metern: Die Blütezeit ist erreicht. Sofort kümmert sich der Tabakbauer darum, die Blüten abzutrennen, damit die Tabakblätter zur vollen Entwicklung kommen können. Pro Pflanze zählt man etwa 20 breite Blätter, die an den Enden leicht abfallen.

Die ersten gelblichen Verfärbungen der Blätter läuten die Ernte ein, die in den Monaten Juli und August stattfindet. Zur Ernte wird eine große Anzahl an aufmerksamen Saisonarbeitern eingesetzt.

Sodann wird der Tabak getrocknet, je nach Art entweder in Heißluftöfen oder an der freien Luft in traditionellen Trockenschuppen. Schließlich werden die Tabakblätter im Laufe des Herbstes sortiert, bevor sie in Form von Ballen in die Sammelzentren der jeweiligen Genossenschaft gebracht werden.