In
Frankreich werden von 2 076 landwirtschaftlichen Betrieben etwa
7 000 ha Tabak angebaut. Im Durchschnitt besitzt ein Tabakpflanzer
zwischen 1,5 und acht Hektar Anbaufläche, mit Schwankungen
je nach Region und Art des Tabaks.
Der Anbau beginnt Anfang März mit der Aussaat, entweder auf
freiem Feld oder auf im Wasser schwimmenden Styroporplatten im Gewächshaus.
Sobald die junge Pflanze zum Vorschein kommt und ausreichend groß
ist, wird der Setzling Mitte Mai auf das Tabakfeld verpflanzt.
Mit Beginn des Sommers erreicht die Pflanze eine Höhe von 1,80
Metern: Die Blütezeit ist erreicht. Sofort kümmert sich
der Tabakbauer darum, die Blüten abzutrennen, damit die Tabakblätter
zur vollen Entwicklung kommen können. Pro Pflanze zählt
man etwa 20 breite Blätter, die an den Enden leicht abfallen.
Die ersten gelblichen Verfärbungen der Blätter läuten
die Ernte ein, die in den Monaten Juli und August stattfindet. Zur
Ernte wird eine große Anzahl an aufmerksamen Saisonarbeitern
eingesetzt.
Sodann wird der Tabak getrocknet, je nach Art entweder in Heißluftöfen
oder an der freien Luft in traditionellen Trockenschuppen. Schließlich
werden die Tabakblätter im Laufe des Herbstes sortiert, bevor
sie, in Ballen oder Kartons gepackt, in die Sammelzentren der jeweiligen
Genossenschaft
gebracht werden.